top of page

Stress im Handwerk: Wie Betriebe und Beschäftigte gesund bleiben

Autorenbild: Sabrina Ohletz
Sabrina Ohletz
vor 1 Tag
3 Min. Lesezeit

Volle Auftragsbücher, Termindruck und hohe Verantwortung: Im Handwerk gehört Stress für viele Menschen zum Berufsalltag. Doch wann wird aus einer Herausforderung eine gesundheitliche Belastung? Und welche Möglichkeiten gibt es, die eigene Gesundheit und die der Mitarbeitenden nachhaltig zu stärken?


Mit diesen Fragen beschäftigt sich die zweite Ausgabe des kostenlosen Online-Dialogformats „Guten Abend Handwerk im VEST“ am Montag, 9. November 2026, um 18:30 Uhr. Unter dem Titel „Gesundheit zwischen den Ohren“ stehen Stressmanagement, Prävention und betriebliche Gesundheitsförderung im Mittelpunkt.


Stress im Handwerk erkennen und bewältigen: Kostenloser Online-Dialog am 9. November 2026 zu Prävention, Entspannung und betrieblicher Gesundheit.


Stress im Handwerk: Zwischen Motivation und Überlastung

Der Arbeitsalltag in Handwerksbetrieben ist häufig anspruchsvoll. Kunden erwarten kurzfristige Lösungen, Termine müssen eingehalten werden und neben der eigentlichen handwerklichen Tätigkeit fallen organisatorische und kaufmännische Aufgaben an.


Dabei ist Stress nicht grundsätzlich negativ. Entscheidend sind insbesondere seine Intensität, Dauer und die Möglichkeiten zur Erholung.


Häufig werden zwei Formen unterschieden:

Eustress – positiver Stress: Eine herausfordernde Aufgabe kann motivieren, die Konzentration fördern und das Gefühl vermitteln, etwas erreicht zu haben. Beispielsweise dann, wenn ein anspruchsvoller Auftrag erfolgreich abgeschlossen wird.


Distress – belastender Stress: Wenn Anforderungen dauerhaft als Überforderung erlebt werden und ausreichende Erholungsphasen fehlen, kann Stress die Gesundheit und Leistungsfähigkeit beeinträchtigen.


Gerade in kleineren Handwerksbetrieben, in denen einzelne Mitarbeitende häufig mehrere Aufgaben übernehmen, ist ein bewusster Umgang mit Belastungen wichtig.


Betriebliche Gesundheit: Eine Investition in die Zukunft

Gesunde und leistungsfähige Mitarbeitende sind eine wichtige Grundlage für den wirtschaftlichen Erfolg eines Handwerksbetriebs.

Betriebliche Gesundheitsförderung muss dabei nicht zwangsläufig mit aufwendigen Programmen verbunden sein. Bereits ein bewusster Umgang mit Arbeitsbelastungen, ausreichende Erholungsmöglichkeiten und die Förderung gesundheitsbewussten Verhaltens können wichtige Ansatzpunkte sein.


Entscheidend ist, sowohl die persönlichen Möglichkeiten zur Stressbewältigung als auch die Arbeitsbedingungen im Betrieb zu berücksichtigen.


Präventionskurse: Welche Unterstützung bieten Krankenkassen?

Vielen Beschäftigten und Betriebsinhabern ist nicht bekannt, dass gesetzliche Krankenkassen unter bestimmten Voraussetzungen zertifizierte Präventionskurse bezuschussen.


Zu den möglichen Angeboten zählen beispielsweise Kurse zur Stressbewältigung, Entspannung, Bewegung oder gesunden Ernährung.

Die individuelle Prävention ist insbesondere in § 20 SGB V geregelt. Für die betriebliche Gesundheitsförderung ist § 20b SGB V maßgeblich.


Wichtig: Die Höhe einer möglichen Kostenerstattung hängt von der jeweiligen Krankenkasse, dem Kursangebot und den geltenden Teilnahmebedingungen ab. Eine pauschale Erstattungshöhe gilt nicht für alle Versicherten.


Welche Möglichkeiten bestehen, wie geeignete Angebote gefunden werden können und worauf bei der Auswahl zu achten ist, gehört zu den Themen des kommenden Online-Dialogs.


Progressive Muskelentspannung: Eine Methode zur Stressbewältigung

Ein weiterer Schwerpunkt der Veranstaltung ist die Progressive Muskelentspannung (PMR).


Bei dieser Entspannungsmethode werden verschiedene Muskelgruppen bewusst angespannt und anschließend wieder gelöst. Ziel ist es, körperliche Anspannung besser wahrzunehmen und Entspannung gezielt zu fördern.

Die Methode kann eine hilfreiche Ergänzung zur persönlichen Stressbewältigung darstellen und lässt sich mit etwas Übung in den Alltag integrieren.


„Gesundheit zwischen den Ohren“ – Zwei Experten im Gespräch

In der zweiten Folge von „Guten Abend Handwerk im VEST“ sprechen zwei Fachleute über die Herausforderungen und Möglichkeiten eines gesundheitsbewussten Arbeitsalltags:


Sebastian Kramp ist Beauftragter des Versorgungswerkes der Kreishandwerkerschaft Recklinghausen und Spezialist für Kranken- und Pflegeversicherung sowie betriebliche Vorsorge.


Katrin Maczejewski ist zertifizierte Trainerin unter anderem für Stress- und Burnout-Prävention sowie Inhaberin des Frau LuLiMa Studios.


Gemeinsam beleuchten sie den Unterschied zwischen positivem und belastendem Stress, informieren über Präventionsmöglichkeiten und zeigen Ansätze zur Stressbewältigung auf.


Im Mittelpunkt stehen praxisnahe Informationen für Betriebsinhaberinnen und Betriebsinhaber, Führungskräfte und Beschäftigte im Handwerk.


Kostenloser Online-Dialog am 9. November 2026

Die zweite Folge des Formats „Guten Abend Handwerk im VEST“ findet online statt. Die Teilnahme ist kostenfrei und ohne vorherige Anmeldung möglich.


Die Veranstaltungsdaten im Überblick:

  • Thema: Gesundheit zwischen den Ohren – Stressmanagement und betriebliche Gesundheit

  • Termin: Montag, 9. November 2026

  • Beginn: 18:30 Uhr

  • Dauer: ca. 30 Minuten

  • Ort: Online über Microsoft Teams

  • Teilnahme: Kostenlos, ohne vorherige Anmeldung



Nutzen Sie die Gelegenheit, sich in nur 30 Minuten über praktische Möglichkeiten zur Stressbewältigung und Gesundheitsförderung zu informieren.


Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!


Kontakt und weitere Informationen

Sebastian Kramp

Generalagentur der SIGNAL IDUNA

Beauftragter des Versorgungswerkes der Kreishandwerkerschaft Recklinghausen

Dortmunder Straße 1445665 Recklinghausen

Telefon: 02361 485357E-Mail: sebastian.kramp@signal-iduna.net

Kommentare

Mit 0 von 5 Sternen bewertet.
Noch keine Ratings

Rating hinzufügen
bottom of page